Ein Kundenprofil entfaltet seinen Wert erst, wenn es im Alltag tatsächlich verwendet wird. Drei Einsatzfelder sind besonders wichtig.
Bei der Auswahl neuer Kontakte: Jede neue Zielliste wird gegen das Profil geprüft. Unternehmen, die nicht passen, kommen gar nicht erst in die Ansprache. Das klingt streng, spart aber enorm viel Zeit in den späteren Schritten.
Bei der Priorisierung: Nicht jedes passende Unternehmen ist gleich wertvoll. Ein einfaches Punktesystem hilft: Für jedes erfüllte Merkmal gibt es Punkte, für einen aktuellen Auslöser Zusatzpunkte. Kontakte mit hoher Punktzahl werden zuerst angesprochen oder bekommen eine intensivere Betreuung.
Bei der Ansprache: Das Profil liefert die Argumente. Wenn ihr wisst, dass eure besten Kunden typischerweise vor einem bestimmten Problem standen, könnt ihr genau dieses Problem in der ersten Nachricht aufgreifen. Wie das konkret aussieht, zeigt der Ratgeber zur personalisierten E-Mail-Ansprache.
Hilfreich ist außerdem, das Profil für alle sichtbar zu machen: als eine Seite im gemeinsamen Laufwerk, im CRM oder im Onboarding neuer Vertriebsmitarbeitender. So arbeiten alle mit demselben Bild davon, wer ein guter Kunde ist, und Diskussionen über einzelne Leads werden deutlich kürzer.