Ob manuell oder automatisiert, der Ablauf folgt meist demselben Muster:
Basisdaten prüfen: Stimmen Firmenname, Website und Sitz? Doppelte Einträge werden zusammengeführt.
Passung bewerten: Firmendaten werden mit dem idealen Kundenprofil abgeglichen. Unternehmen, die klar nicht passen, werden aussortiert, bevor weiterer Aufwand entsteht.
Ansprechpartner ergänzen: Für passende Unternehmen werden die zuständigen Personen und ihre Funktionen ermittelt.
Signale suchen: Aktuelle Ereignisse wie Stellenanzeigen, Standorteröffnungen oder Neuigkeiten werden erfasst und mit Datum gespeichert.
Kernaussage festhalten: In ein bis zwei Sätzen wird notiert, warum dieses Unternehmen gerade jetzt interessant ist. Diese Notiz ist später der Ausgangspunkt für die Ansprache.
Ins CRM übertragen: Alle Informationen landen in festen Feldern, damit Vertrieb und Automatisierung darauf zugreifen können.
Der fünfte Schritt wird oft übersprungen, ist aber der wichtigste. Daten allein schreiben keine gute Nachricht. Erst die Verdichtung zu einer klaren Aussage („Expandiert nach Österreich, sucht dafür zwei Vertriebsmitarbeitende“) macht sie im Vertrieb nutzbar.
Wer diese Schritte automatisiert, sollte trotzdem regelmäßig Stichproben ziehen. Ein kurzer Blick auf zehn zufällig ausgewählte Leads pro Woche zeigt schnell, ob die Daten stimmen und ob die Kernaussagen wirklich treffen. So fallen Fehler auf, bevor sie in Hunderten Nachrichten landen.